Es geht los!

Am 13.08. sind wir endlich von Frankfurt aus nach Mumbai aufgebrochen. Der Flug war entspannt obwohl wir natürlich ziemlich vorfreudig und aufgeregt waren.

In Mumbai landeten wir gegen 2 Uhr nachts Ortszeit, bei 27 Grad Celsius Außentemperatur und einer mir völlig neuen Luftfeuchtigkeit. Man sagt zwar oft, es sei in vielen Gebieten so als wenn man gegen eine Wand laufe.. In dem Fall hat es 100%ig gepasst.

Von Mumbai wurden wir dann mit Autos nach Koregaon Park (Pune) gebracht, wo wir nun für's erste in einem Gästehaus untergebracht sind.

Die erste Fahrt nachts nach Pune, die ungefähr 2 Stunden dauerte, war einfach unvergesslich!

Ich möchte hier nicht einfach nur Vorurteile bedienen (da viele sicherlich auch schlicht und ergreifend nicht stimmen), außerdem kann ich nur von unserer Fahrt berichten. Was ich allerdings festgestellt habe, ist, dass unser Fahrer Nerven aus Stahl haben muss und sich in keiner Lage aus der Ruhe bringen ließ - was ich bewundernswert finde! So kamen wir in unserem Auto zu dem Schluss, dass wir wahrscheinlich längst durchgedreht wären, müssten wir in dieser Nacht den Mini-Van über Indiens Straßen jagen.

Wie wahrscheinlich so vieles, ist auch der Verkehr schwer zu beschreiben und noch schwieriger mit Bildern auszudrücken.

PS: Die Hupe kam in unserem Fall nur selten zum Einsatz, sofern man die Lichthupe nicht als Hupe zählt ;)

 

Wenn ich die paar Stunden, die wir bis jetzt auf indischem Boden verbracht haben, zusammenfasse, dann bekomme ich wirklich Lust auf die vielen kommende! Auch wenn sehr viel so ganz anders ist als in Deutschland, kamen wir schon jetzt recht gut klar, was mich zusätzlich optimistisch stimmt.

 

Update: Am Freitag waren wir das erste mal indisch essen, sind das erste mal Rikscha gefahren und haben unsere ersten Dokumente ausgefüllt. Ein Tag voller neuem und spanendem - wunderbar!

Abends sind wir dann in die Stadt gegangen, um unter anderem Passbilder zu machen. Das ist hier, ganz nebenbei, entspannter als in Deutschland.

Auf dem Rückweg allerdings begegneten wir immer wieder Zeichen schrecklicher Armut, was mich wieder ziemlich auf den Boden holte. Allerdings möchte ich in diesem Jahr ja auch lernen, mit so etwas umzugehen.

 

Was in Gesprächskreisen schnell klar wurde, war, dass kaum jemand von uns schon angekommen ist und das alles noch  sehr surreal für uns ist. Daher bin ich sehr gespannt wann bei mir der Moment kommen wird, an dem ich realisieren werde, wo ich eigentlich im Moment bin und wie lange ich hier sein werde.

 

Um ein altes Vorurteil zu widerlegen, könnte ich erwähnen, dass wir bis jetzt zwar viele Hunde, aber noch keine einzige Kuh gesehen haben ;)

 

In diesem Sinne.. Liebe Grüße aus Pune und bis zum nächsten Mal!

Unser häufigstes Verkehrsmittel hier in Pune.
Unser häufigstes Verkehrsmittel hier in Pune.
Camp/Pune - PS: Bilder lassen sich per Klick vergrößern :)
Camp/Pune - PS: Bilder lassen sich per Klick vergrößern :)
Straßenhund in Camp
Straßenhund in Camp

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